Portal CMS Drupal

Portal Content Management System Drupal8

Wenn es um reichhaltige Funktionalität und schlanke Programmierung geht, kommt sofort das Content Management System von Drupal ins Gespräch. Seit 2001 arbeiten das Entwicklerteam und eine große Community für ein reichhaltiges Angebot an Funktionen sowohl in der Basisversion als auch bei den Extensions.

Die Zahl der Module und Templates ist daher auf gut 14.000 angewachsen. Kein Wunder, da laut Unternehmen rund 750.000 Entwickler weltweit an Drupal arbeiten.

Die Vorteile von Drupal

Das CM-System setzt Maßstäbe im Bereich von Social-Publishing- und Community-Portalen. Deren Nutzer erstellen selbständig eigene Inhalte erstellen und interagieren mit den anderen Teilnehmern. Entsprechend dieses viralen Ansatzes ist die Basisinstallation sehr schlank, beinhaltet aber notwendigerweise praktisch alles, was den Community-Nutzer freut, wie etwa Chats, Weblogs, Foren oder Tag Clouds. Die Content-Verwaltung läuft bedingt durch die Ausrichtung objektbasiert, ähnlich wie Joomla! und Wordpress.

Sowohl im individualisierenden als auch komplex-strukturellen Bereich ist Drupal problemfrei erweiterbar. Ebenfalls unterstützt wird die Backendverwaltung von mehreren Domains. Die starke Community unterstützt viele Lösungsansätze und bietet enormen Support.

Die Nachteile von Drupal

Größter Aufwandsfaktor ist die schmale Basisinstallation. So paradox es klingt, die gesparte Zeit muss für die modulare Aufwertung des Systems aufgewendet werden, meist sogar ein Vielfaches dessen. Zudem müssen die Module extern eingebunden werden, da die Admin-Oberfläche keine Möglichkeiten dafür bietet. Neben Zeit muss daher auch hoher technischer Aufwand eingeplant werden. Da notwendigerweise einzelne Module von anderen abhängigen, sind Aktualisierungen einen sehr langwieriger und schwieriger Prozess.

Ergebnis für den Einsatz

Drupal sollte erste Wahl sein, wenn Sie ein Social-Publishing- oder Social-Community-Portal planen. Je mehr individuelle Interaktion der Nutzer, desto eher kann das System punkten. Der modulare Aufbau und die schier unbegrenzte Erweiterbarkeit rücken Drupal auch für Firmenportale in den Fokus. Durch den hohen Aufwand bei kompletter Initialisierung und späterer Aktualisierung lohnt sich dies aber nur für große Unternehmen, die eine eigene IT-Abteilung haben.