Wie viel kostet ein Magento-Shop?

Eine klare Frage - eine klare Antwort: Das kommt darauf an. Worauf kommt es an? Auf die Funktionen und Integrationen, die der Shop aufweisen soll!

Das beginnt bei den Ansprüchen an das Frontent-Design, geht über kundenseitige Funktionen des Webshops bis hin zum Backend mit seinen Schnittstellen, Inhaltsbereichen, Bestellabläufen und den dazugehörigen Verarbeitungsprozessen.

Magento Shop ist wie eine Ladeneröffnung

Es klingt auf den ersten Blick seltsam, den Ecommerce Bereich mit einem stationären Laden zu vergleichen, insbesondere da ein Shop in der Fußgängerzone um einiges mehr kostet in der Einrichtung, von der Unterhaltung in Puncto Miete, Betriebskosten und Personal ganz zu schweigen.

Onlineshop konzeptionieren ist preiswerter - aber ähnlich

Die Kostenstruktur für die Erstellung eines Magento-Onlineshops ist zwar deutlich geringer aber durchaus vergleichbar mit der Einrichtung eines offline Ladengeschäftes. Hier wie da entscheiden verschiedene Parameter über den Preis für einen neuen Store.

Grundsätzlich zählt stationär natürlich die Weisheit: Lage, Lage, Lage! Dann kommen Verkaufsfläche, Anzahl der anderen Läden, Ausstattung, Möbel sowie die Erfahrungen des Ladeninhabers, also ob es eine Ersteröffnung ist oder Filialstandard.

Gleiches gilt für einen hochperformanten Shop wie Magento. Deswegen variiert der Preis sehr stark.

Das aufzuwendende Budget hängt von den Zielen und Wünschen, der dafür nötigen Funktionalität und Anbindung sowie dem Grad der Individualisierung ab - kurzum wie im realen Leben vom eigenen Anspruch.

Wenn Sie einen Top-Shop in der Fußgängerzone im Stadtzentrum haben wollen, müssen Sie halt mehr ausgeben, als für ein Geschäft im Industriegebiet des Vororts.

Hochperformanter Magento-Shop teuerer als Basis-Normal-Shop

Doch bei der Vielzahl an Angeboten und auch den unterschiedlichen Variationen in Stundenaufwand und Preis für die geleistete Zeit ist ein Überblick schwierig. Daher geben wir Ihnen einige Punkte mit, für ein wenig mehr Richtung auf dem Weg.

 

Tipps & Tricks

  • Eine Onlineshop braucht Zeit in der Verwirklichung - unter einem Monat Umsetzungszeit erscheint uns utopisch
  • Preiswerte Angebote sind meist mit langen Umsetzungsfristen verbunden - prüfen Sie die Potentiale der Agentur. Grundsatz: "You get what you pay for"! Je billiger desto geringer sollten die Erwartungen sein.
  • Ein-Mann-Unternehmen scheitern regelmäßig an Magento-Projekten, da eine Vielzahl an technischen und fachlichen Kenntnissen erforderlich ist (Konzeption, Webdesign, Front- und Backend-Developement, SEO).
  • Vorher Budget, Funktionen und Ziele festlegen - das steigert die Vergleichbarkeit der Angebote.
  • Innere Erkenntnis festhalten: Mit dem Launch eines Magento-Shops beginnen Arbeit und Aufwand erst richtig. Mit Marketing und SEO muss gerechnet werden - pro Jahr mindestens ein Drittel des Projektpreises.
  • Achten Sie auf die Stundensätze der Agenturen - die unterscheiden sich deutlich (zwischen 75 und 200 Euro).
  • Angebotspreise sind nur Schätzungen - nachträgliche Anpassungen im Laufe des Projektes verursachen im Normalfall etwa 10 bis 25 Prozent Mehrkosten.
 

Preiskalkulator

Wir wollen Ihnen nun einen Überblick über die Kosten eines Magento-Shops geben. Klicken Sie sich einfach durch die nun folgenden Steps und sie erhalten eine Spanne, in der sich Ihr Projekt ungefähr bewegt! Zusätzliche und jährlich anfallende Kosten werden dann unterhalb des Kalkulators dargestellt.

 

Step 1 - Projekttyp

Projekttyp

 







 

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Mit dem Projekttyp bestimmen Sie, ob es sich bei Ihrem Projekt um ein komplett neues oder um eine schon vorhandenes Projekt handelt. Daraus ergeben sich einige Informationen zur weiteren Bearbeitung, da bestehende Shops beispielsweise zumeist eine Migration von Kunden- und Produktdaten benötigen.
Step 2 - Sprachen

Versand

(Mehrfachwahl möglich)

 













 

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Deutsch ist sinnvollerweise immer ein Sprache des Shops. Für die internationale Ausrichtung empfiehlt es sich aber auch, andere Sprachen in Betracht zu ziehen.

Englisch, Französisch und Spanisch gehören dabei zu den meist umgesetztesten Sprachversionen im Magento System. Auch in der Schrift andersgeartete Sprachen wie Russisch oder Chinesisch sind als komplette Sprachversion integrierbar.

Andere Sprachen, beispielsweise Tschechisch, Portugiesisch, Dänisch, Arabisch oder auch Indisch, gibt es als fertige Shopsprache, für Unbekanntere, wie etwa Suaheli oder Gallego, gibt es zumindest Translation-Parameters.
Step 3 - Produktanzahl

Produkte im Shop

 







 

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Die Kalkulation eines kompletten Magento Projektes ist, wie oben ausgeführt, nicht auf Heller und Pfennig möglich. Mit zunehmender Anzahl der zuvertreibenden Produkte steigt auch der Aufwand der Strukturbildung im Shop.

Je größer deren Anzahl, desto defiziler sind Filter- und Navigationsplanung. Dabei wird in geringzahlige, mittelzahlige und großzahlige Produktkataloge unterschieden.
Step 4 - Shopdesign

Shopdesign

 







 

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Grundsätzlich sollten nur responsive Templates, also Templates, die auch für mobile Endgeräte konzipiert worden sind, in Frage kommen.

Die Anzahl der Kauftemplates ist mannigfaltig. Jedoch basieren alle auf entsprechend starren Strukturen, die eine individuelle Anpassung erschweren oder gar unmöglich machen. Die Empfehlung geht daher eher hin zu einem einfachen Individualtemplate.
Step 5 - Basisfunktionen

Basisfunktionalitäten

(Abwählen, wenn unnötig)

 















 

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Zoomfunktion durch Mouse-Over-Effekte gehören mittlerweile zum Standard im eCommerce.

Filternavigation bedeutet die Führung des Kunden mittels Eigenschaften der Produkte (Preis, Größe, Farbe, Hersteller) - die klassische Navigation ist die Kategorie (Shopbetreiber legt fest, wie der Kunde ein Produkt findet, meist über das Einsatzgebiet, Namen & Typ)

Werbeslider im Header bringen Aufmerksamkeit, schüren Interesse, verknüpfen Aktionen mit dem Erstkontakt (wichtiges Mittel auch zur Markenbildung)

Social Media - Facebook, Twitter und Pinterest werden immer wichtiger bei Imagepflege und Vermarktung im jugendlichen Alterssegment. Eine Einbindung in den Shop daher durchaus sinnvoll.

Zertifikate führen zu Vertrauensbildung beim Kunden (Deutschlands bekanntestes Siegel ist "trusted shops") - Kundenzufriedenheit und Rechtssicherheit werden wiedergegeben

Marketingoptionen - die Produktanzeigen über Kategorien wie "andere kauften auch", "andere, die dieses Produkt suchten, haben auch das angesehen!" oder "Topseller" schüren Bestellinteresse und verbessern Warenkorbwert

One-Page-Checkout bedeutet, dass der Kunde bei der Bestellung auf einer Seite des Shops bleibt und schrittweise geführt wird.
Step 6 - Zusatzmodule

Zusatzmodule

(Mehrfachwahl möglich)

 













 

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Blog-Modul gehört zur Contentstrategie. Je mehr informative Artikel den Shop begleiten, desto mehr Interesse beim Kunden (und bei Google).

Newsletter-Modul stellt ein sinnvolles Mittel zur Kundenbindung dar. Erst- und Stammkunden laufen dadurch wieder in das Retargeting.

Preis-Kalkulator ergibt Sinn bei Anfrageshops, in denen der Kunde erst noch beraten werden will und muss, bevor er kauft.

Bundle-Produkte kombinieren einzelne Shopprodukte zu Sets. Beliebtes Marketingmittel für die Erhöhung des Warenkorbwertes.

Chat-Funktion - bevor der Kunde unbefriedigt den Shop verlässt, kann ein Beratungs- oder Hilfechat aktiviert werden. Das senkt die Abbruchrate deutlich.
Step 7 - Zahlungsmethoden

Zahlungsarten

(Mehrfachwahl möglich)

 













 

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Vorkasse & Nachnahme gehören zum ehemaligen Offline-Versandhandel. Beide sind immernoch Standard, aber die Nutzung nimmt immer mehr ab.

PayPal-Integration ist ein Muss. PayPal ist die beliebteste Onlinebezahlmethode.

Kreditkarte ergibt besonders bei hochpreisigen Produkten und/oder internationaler Ausrichtung sehr sinnvoll.

Amazon-Payments-Integration nutzt die Strahlkraft der Plattform Amazon. Nachteil: Amazon erhält Einblick in die Topseller Ihres Shops.

Kauf auf Rechnung kann bei B2B-Shops über den Erfolg oder Mißerfolg entscheiden. Ansonsten eine hervorragende Kundenbindungsmöglichkeit bei Stammkundschaft.
Step 8 - Versand

Versand

(Mehrfachwahl möglich)

 











 

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Normalversand ist die ganz normale Versandart, zumeist über die Partner DHL, DPD, Hermes oder UPS.

Express-Versand stellt ein sinnvolles Mittel zur Kundenbindung dar. Erst- und Stammkunden laufen dadurch wieder in das Retargeting.

Spedition sollte als Versandart integriert sein, wenn Sperrgut oder hochgewichtige Artikel versendet werden müssen oder extremer Zeitdruck bei der Lieferung besteht.

Versandkostenfrei liefern, steigert Kaufentscheidungswillen online erheblich. Kostenfreiheit an Warenkorbwert oder Artikel knüpfbar.

Versandmodul - Partner wie DHL oder DPD bieten Magentomodule an, die eine komplette Logistikvernetzung inkl. Sendungstracking erlauben.


Schätzung der Magento-Kosten

Entscheidende zusätzliche Kostenpunkte eines Magento-Shop-Projektes

Mit dem nun ermittelten Wert haben Sie einen kurzen Überblick gewonnen, in welchen Preisregionen sich die Erstellung eines professionellen, voll mobilfähigen Shops bewegt.

Doch hier zu stoppen, bedeutet Ihnen nur die halbe Wahrheit zu offerieren. Sollten Sie die Integration des Shopsystems im Sinn haben oder SEO-Maßnahmen planen, muss auch das im Auge behalten werden.

Zusätzlich benötigen Sie den geeigneten Server für den Betrieb des Magento-Shops.

 

Extraposten Schnittstellen

Extra Schnittstellen Integration









 

Extrakosten

 

von 0  bis  0  Euro

 

Hosting Kosten

Hosting Kosten

Einrichtungskosten auf dem Server

SSL-Zertifikat für Shop

mtl. zw. 100 & 300 Euro

einmalig zw. 0 & 300 Euro

mtl zw. 5 & 25 Euro

pro Jahr zw. 1.250 € & 4.200 €

Hostingkosten beschreibt alle Kosten, die zum Betrieb des Onlineshops notwendig sind.

Einrichtungskosten sind alle Kosten, die für Redis, Memcached oder andere Servereinstellungen nötig sind.

SSL-Zertifikat ist mittlerweile der Verschlüsselungsstandard für Webshops.

SEO- & SEA-Kosten

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Oberserving (Überwachung)  -  5-10 % der Projekthöhe p.a.
  • On-Site Optimierung  -  20-40 % der Projekthöhe p.a.
  • Linkbuilding  -  10-20 % der Projekthöhe p.a.

Suchmaschinen-Advertism. (SEA)

  • Integration Google Analytics  -  3-4 % der Projekthöhe
  • Kontoerstellung Google Adwords  -  5-7 % der Projekthöhe
  • Start erster Display-Kampagnen  -  10-20 % der Projekthöhe p.a.

SEO ist der kontinuierliche Prozess der Sichtbarkeitsverbesserung bei Google & Co. Dabei entscheiden Struktur, Technik, Content und Verlinkung über den Rang in den Top-Plätzen der Suchmaschinen.

SEA ist der große Anschubmotor beim Marketing mit den Suchmaschinen. In Kampagnen, insbesondere beim Start des Shops, unterstützen die bezahlten Anzeigen gemeinsam mit den SEO-Maßnahmen im Shop die Erhöhung der Besucherströme, im Englischen "traffic" genannt.

 

Falls Sie nun Interesse am Magento-Shopsystem gefunden haben, sich aber noch ein wenig informieren möchten, kein Problem! Die Informationen auf dieser Webseite sind mannigfaltig und lassen kaum eine Frage unbeantwortet.

Magento-Agentur garantiert professionelle Ergebnisse

Und falls Sie eine individuelle Beratung benötigen oder den persönlichen Kontakt vorziehen, zögern Sie nicht und fragen Sie einfach nach einem Termin.