eCommerce aktuell

Vor gut fünf Jahren war der Onlinevertrieb noch ein kleiner Fisch im großen Becken der Vermarktungskanäle. Der Einzelhandel setzte nicht einmal 5 Prozent über das Internet um. Schon heute hat sich das stark verändert – mittlerweile wird mehr als jeder zehnte Euro im Onlinevertrieb erwirtschaftet.

Onlinehandel greift Filialgeschäft an!

Schon im Jahr 2015 wird der reine Internet-Einzelhandelsumsatz nur in Deutschland bei mehr als 48 Milliarden Euro liegen. Für den gesamten Markt in Westeuropa erwarten die Experten ein Volumen von knapp 200 Milliarden Euro für das Endkundengeschäft im Onlinebereich. Spätestens dann wird der klassische Ladenhandel vom e-Commerce überholt haben.

Derzeit wird der Onlinehandel noch mit dem Katalogversandhandel zum interaktiven Handel zusammengefasst. Doch haben sich die Kräfteverhältnisse extrem gedreht – 2007 waren die Kataloge noch der Primus. Aktuell verschwindet diese Bestellart zunehmend. Der Anteil am gesamten Umsatz des interaktiven Handel liegt bei nur noch bei 7 Prozent.

Damit ist der Onlinevertrieb an den Endkunden endgültig zu einem ernst zu nehmenden Verwertungskanal gegenüber dem stationären Verkauf geworden. Im harten Wettbewerb haben nun interessanter die jüngste Unternehmensgruppe, die Online-Pure-Player, die besten Chancen.

Mit ausgefeilter technischer Präsenz und dem harten Training der vergangenen Jahre werden die Hersteller oder stationären Händlern nicht Schritt halten können. Der Online-Kuchen ist schon so gut wie verteilt.

Alleinstellungsmerkmale sichern Marktanteile

Dabei folgen die einzelnen Unternehmen verschiedensten strategischen Ansätzen und Systemen. Die einfachste Möglichkeit ist dabei das Kaufen von Marktanteilen. Unternehmen wie Zalando stecken Millionen Euro in Marketingmaßnahmen, um schnellstmöglich Anteile in bestimmten Segmenten zu erobern.

Entwicklung eCommerce 2009 bis heute

Umsätze Onlinehandel deutschlandweit 2009 bis 2015
(Quelle: www.bevh.org)

 

Problem dieses Ansatzes ist aber, dass es zwangsläufig betriebswirtschaftliche Verluste in der Startphase verursacht. Und das kann sich kaum jemand leisten.

Wirtschaftlich gesündere Geschäftsmodelle bestimmen dagegen den Kampf der Kleinen, derjenigen, die mit bodenständigem Handeln eine sichere Basis für die weitere Entwicklung legen wollen.

Die Einzigartigkeit der eigenen Produkte, Nischenansätze, Kooperationsmodelle und Vertriebsformen, Optimierung der Handelslogistikkette, Steigerung des Kundennutzens und Internationalisierung sind nur einige dieser Varianten und bieten enorme Chancen für neue aktive Mitspieler. Der Gesamtmarkt ist derzeit noch groß genug; es kommt auf die perfekte Positionierung von Produkt und Marke an.

Den Standpunkt des Kunden einzunehmen, hilft dabei oft, dessen Probleme zu erkennen und so Verbesserungen für das eigene Angebot zu entwickeln.

Topkanal e-Commerce - immer im Auge

Ob Produzent, Großhändler, Einzelhändler oder Onlinehändler – jeder Akteur in der Wertschöpfungskette wird vom E-Business direkt oder indirekt beeinflusst. Da sich die Wege des Kunden kreuzen und die Marketing-Kanäle überlagern muss heute das Thema Onlinevertrieb zur dauerhaften strategischen Chefsache gemacht werden. Spezialisierungen und frische, neue Ideen sind gefragt. Neue Geschäftsmodelle, wie Marktplätze und intermediäre Plattformen (Makler-Modelle), sind im Kommen.

Neben der rein wirtschaftlichen Platzierung wird auch das Aussehen der Shops immer wichtiger. Ein visuell hochwertig aufbereiteter, gut positionierte Online-Shop wird zukünftig sowohl im B2B- oder B2C-Bereich problemfreier punkten. Verbunden mit einer optimierten Auffindbarkeit durch die Suchmaschinen sind diese Design-Inseln der Anlaufpunkt für anspruchsvolle Nutzer.

Spezialisierte Agentur für den Rund-um-Schlag

Der E-Commerce hat also volle Fahrt aufgenommen. Beim Thema Aufbau und Entwicklung eines innovativen und professionellen Onlineshops, Entwicklung von Online-Produktkonfiguratoren, Trackingsystemen und der Integration an die vorhandene IT-Infrastruktur helfen wir Ihnen gern.