Zielplanung - Erster Schritt zum aktiven Onlineshop

Ziele klar und einfach strukturieren

Die Projektidee ist gefunden, die Begeisterung steigt und der Enthusiasmus sprengt beinahe die Brust. Doch mit der Idee an sich haben Sie noch keinen sprichwörtlichen Blumentopf gewonnen. Erst eine strukturierte Zielplanung bringt Sie den entscheidenden Punkt voran und trennt die funktionsfähigen Ideen von den reinen Hirngespinsten.

Die Zielplanung gliedert Ihr Projekt entsprechend der zugrundeliegenden Idee in Gesamt-, Haupt- und Nebenziele. Das Gesamtziel ist dabei zumeist die Maximierung von Umsatz und Gewinn durch die Verwirklichung des Onlineshops. Doch die Haupt- und Nebenziele differieren bei den einzelnen Projekten deutlich. Von Marktführerschaft bis zur Nischenentwicklung, von Mengenverkauf bis hin zum ökologisch-korrekten Shop ist alles denkbar. Es obliegt Ihnen, Ihre Ziele klar zu definieren und voneinander zu unterscheiden.

Zielplanung nach Kosten/Zeit/Aufwand

Entscheidend ist und bleibt dabei der kaufmännische Triangel aus Zeitaufwand, Kosten und Leistungsumfang. Erst mit einer optimalen Ausgewogenheit dieser drei Faktoren gewinnen Ihre Ziele an Kontur. Und nur mit Kontur bringen sie in der weiteren Planung einen Fortschritt.

"Zieldreifaltigkeit" - Kosten/Zeit/Aufwand

Die Zeitziele beschreiben grundsätzlich sämtliche Eckdaten der Umsetzung der Projektidee. Klären Sie also für sich, wann der Shop starten und wann er gegebenenfalls frühestens enden soll. Existieren in Ihrem Projekt oder Unternehmen wichtige Fixtermine? Die Ziele im Bereich Kosten berühren besonders die Finanzen und die personelle Struktur der Unternehmung. Neben der Budgethöhe, die grundsätzlich bereitgestellt werden soll, entscheiden Sie, wer in welchem Umfang mit welchem Kenntnisstand und Wissen an der Verwirklichung

 des Shops mitarbeiten soll. Nicht zuletzt hat der Leistungsumfang des Projektes einen erheblichen Einfluss auf die Umsetzung. Was soll der Shop können, was muss er können? – sind dabei die wesentlichen Fragen. 

SMART definieren - Ziele setzen

Für die Beantwortung dieser Fragen hilfreiche Werkzeuge sind die SMART-Einordnung oder das Priorisierungsprinzip. Letztgenanntes Prinzip unterscheidet die von Ihnen herausgearbeiteten Ziele nach den Muss-, Soll- und Kann-Zielen. Die Muss- und Soll-Ziele haben direkten Eingang in die Maßgaben des Projektes zu finden. Die Kann-Ziele dagegen sind ein zusätzliches Plus, falls sie erfüllt werden.

SMART dagegen gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ziele:

  • Sachlich,
  • Messbar,
  • Akzeptierbar,
  • Realistisch und
  • Terminiert zu beschreiben.

Klar definierte Ziele bedürfen neben einer eindeutigen Messbarkeit mit verschiedenen Parametern der Notwendigkeit, dass sie von den Kunden des späteren Shops bzw. anderen am Projektbetrieb Beteiligten akzeptiert werden. Dies schließt die mögliche Verwirklichung genauso ein, wie die Einhaltung einer klaren zeitlichen Vorgabe. Erst bei der Erfüllung aller Voraussetzungen gilt ein Ziel als hinreichend klar, um in der Projektstrukturplanung Eingang zu finden.

Doch zuvor müssen die Gegebenheiten im persönlichen und wirtschaftlichen Umfeld des Projektplaners ausgelotet werden. Dies geschieht mit der Umfeld- oder auch IST-Analyse.