Projektplanung – ohne Struktur wartet das Chaos

Eine Konzeption bedarf einer strukturierten Vorplanung, mit einem guten Projektstrukturplan erarbeiten Sie sich das Fundament, auf dem das Konzept und später der gesamte Onlineshop fußt. Achten Sie also darauf, dass Sie nicht auf Sand bauen oder den falschen Mörtel für Ihre Basis verwenden. Um genau dies zu klären und Fehler vorauszuahnen, muss Zeit und Arbeit für einen hinreichend genauen Projektstrukturplan erübrigt werden.


Schema eines Projektstrukturplans

Der Projektstrukturplan umfasst den Kern der gesamten Projektplanung. Von der grundlegenden Projektidee ausgehend, sind in ihm die einzelnen Aufgaben deklariert, die zur Umsetzung des Onlineshop-Projektes erforderlich sind oder die besondere Ziele des Projektes verwirklichen sollen. Vertikal wird dabei hierarchisch gegliedert, zuerst die Aufgaben, dann notwendige Unteraufgaben und dann die zur Erfüllung erforderlichen Tätigkeiten. Horizontal nimmt die Struktur Rücksicht auf die einzelnen Orientierungen, aus deren Positionen die einzelnen Aufgaben verwirklicht werden müssen. Die Orientierungen gliedern sich nach Objekt, Funktionsorientiert und Ablaufposition.


Planungsreihenfolge bei PSP

Projektstruktur erstellen – Ablaufplan vor Terminierung

Erster Punkt zu jeder Aufgabe ist die Abstimmung und Beziehungsverflechtung zu den restlichen Aufgaben. Genauer gesagt, was soll wann erfüllt werden, um eine sinnvolle, zeitnahe und damit effiziente Umsetzung des Projektes zu gewährleisten. Aus der Verflechtung der Aufgaben ergeben sich Zeitfenster für deren Erfüllung. Die Bestimmung und auch die Einfügung von Pufferzeiten werden dann im Terminplan niedergelegt. Mit dem Terminplan ermitteln Sie dann die erste reelle Schätzung der Gesamtdauer für die Umsetzung.


Die Erstellungsverfahren sind beim Ablauf- und Terminplan unterschiedlich. Je nach Firmenstruktur und Zielrichtungen des Onlineshops wird entweder von der Wurzel, also der Grundidee, hin zum einzelnen Designteil der Oberfläche des Shops geplant. Bestehen besondere Anforderungen, die verwirklicht werden sollen, kann auch anders herum, also Buttom-Up, geplant werden.

Eine weitere wesentliche Komponente einer jeden Aufgabenplanung ist die Schätzung von Ressourcen und Kosten. Die Ressourcen, sowohl die sachlichen als auch die personellen, müssen auf ihre Eignung und Qualifikation in Bezug auf das Projekt geprüft und ein Einsatzplan erstellt werden. Hier schätzen Sie den Bedarf an Ressourcen, deren bisherige und spätere Auslastung und etwaige Optimierungen, wie Pufferzeiten oder Neueinstellungen.

Aus der Ressourcenschätzung ergibt sich ein Kostenplan, da neben den ständig anfallenden Kosten, wie etwa den Softwaregebühren, sind Zahlungen für den Ressourceneinsatz und den Zukauf von Know-How einzurechnen. Zielführend ist dabei, nicht nur die Entstehungs- sondern auch die Betriebsphase mit einzubeziehen, um etwaige Risiken eher und besser zu erkennen. Der Kostenplan wiederum führt in Zusammenführung aller Aufgaben und der Kalkulation der erwarteten Einnahmen zum Finanzstrukturplan, der einen wichtigen Teil der Projektstruktur ausmacht.

Hier wird erstmalig festgelegt, welche Ausgaben zu welcher Zeit getätigt werden müssen, und welche Einnahmen im selben Zeitraum zu erwarten sind. Die Risikominimierung spielt dabei eine ähnlich wichtige Rolle wie die Wahl der richtigen Projektpartner.

Falls Sie im Dschungel des Vorausplanens eine helfende Hand benötigen und unsere Expertise nutzen wollen, Ihren Onlineshop auf ein festes Fundament zu stellen, verabreden Sie einfach einen Termin!